Zu Besuch im Briefzentrum Härkingen

Die 5. Klasse hatte sich im Deutschunterricht intensiv mit der Thematik „Briefe schreiben" auseinandergesetzt.

Um herauszufinden, was mit den abgeschickten Briefen auf der Post geschieht, besuchten die Schülerinnen und Schüler am 19. Januar das Briefzentrum in Härkingen. Dass dieser Lehrausflug bleibende Eindrücke hinterliess, zeigt eine Auswahl von Ausschnitten aus den anschliessend verfassten Kurzberichten:

Eine nette Frau begrüsste uns und zeigte einen Film über die Post. Nachher führte sie uns durch die riesengrosse Halle. Es gab viele Förderbänder, Stapler, grosse Maschinen, Roboter und Computer zu sehen.
Weil die Halle so gross ist wie 5 Fussballfelder, fahren die meisten Angestellten mit Kickboards oder Velos, das hat mir am besten gefallen. Gerne möchte ich dort mal schnuppern gehen.
Raphael Widmer

Frau Etter zeigte uns, wie sie den 1. Sortierdurchlauf mit den Maschinen und zum Teil auch von Hand sortierten. Wird durften alle unsere mitgebrachten Briefe abstempeln.
Nach dem Sortieren und Abstempeln kommen die Briefe in Behälter, die nach Ortschaften beschriftet sind.
Reto Baumann

Zuerst hatten wir eine Einführung mit einem kurzen Film, danach bekamen wir Kopfhörer, mit denen wir in der grossen Halle Frau Etter immer hören konnten. Wir durften unsere Briefe selber abstempeln. Besonders hat mir der grosse Roboter gefallen, der die Briefbehälter auf die Förderbänder auflud.
Sven Flück

Wir erfuhren sehr viel über Briefe und wie sie transportiert werden. Es gab riesige Maschinen und Roboter, die Briefe stempelten oder transportierten. Aber manche Sachen müssen auch die Arbeiter erledigen. Dann durften wird unsere Briefe stempeln. Es machte alles Spass.
Melanie Stocker

Das Briefzentrum hat 790 Angestellte, wovon etwa drei Viertel Schweizer sind. Pro Tag werden hier 5,9 Millionen Sendungen erledigt. Die Briefe werden nach Ortschaften sortiert und in Postboxen verteilt. Diese werden auf Förderbändern transportiert und unsere Post kommt schlussendlich in die Lieferwagen nach Schöftland. Die Postboten holen diese in Schöftland ab und bringen sie dann in unsere Briefkästen. Bei falscher Adresse oder unlesbarer Schrift für die Maschinen wird der Brief automatisch fotografiert und in die Zentrale geschickt, damit er dann richtig versendet werden kann. Aus Daten- und Personenschutzgründen darf man im Briefzentrum leider nicht fotografieren. Mit hat dieser Ausflug sehr gut gefallen.
Dylan Schaufelbühl

Wir durften Wagen mit Briefbehältern auf ein Förderband stossen und sahen, wie ein Roboter diese ablud. Danach gingen wir weiter und sahen die Post, die am nächsten Tag nach Reitnau verschickt wurde. Nebenan waren blaue Rutschbahnen, wo die Briefe herunterkamen. In der Mitte der Halle konnte man hinschauen wo man wollte, man sah einfach nur Förderbänder.
Silas Burgherr

Wir sind auch in die Steuerzentrale gegangen, das sogenannte Hirn. Es müssen immer mindestens drei Personen in der Zentrale sein um alles zu überwachen.
Zuletzt sind wir in das Restaurant des Briefzentrums gegangen. Wir bekamen ein Süssgebäck und ein Getränk, bevor wir nach Hause fuhren.
Oliver Barmettler und Mischa Maurerbriefzentrum01briefzentrum02briefzentrum03briefzentrum04briefzentrum05briefzentrum06