| Freitag, 25. Mai 2012 Veloprüfung |
| Montag, 28. Mai 2012 Pfingstmontag |
| Mittwoch, 06. Juni 2012 schulfrei |
Eine Arbeitsgruppe hat im Verlauf des letzten Jahres ein Konzept für die Einführung der Schulsozialarbeit (SSA) im Oberen Suhrental und im Ruedertal erarbeitet.
Die Einführung der SSA soll wenn möglich auf den Beginn des Schuljahres 2012/13 oder spätestens auf den Januar 2013 erfolgen. Die finanzielle Beteiligung der Gemeinden muss selbstverständlich noch von den Gemeindeversammlungen der entsprechenden Dörfer genehmigt werden.
Warum brauchen die Schulen heute eine Schulsozialarbeit?
Wo drückt der Schuh?
In den letzten Jahren hat die gesellschaftliche Entwicklung die Lebens – und Arbeitsbedingungen von Kindern, Eltern und Lehrpersonen stark verändert. Persönliche, schulische oder familiäre Probleme führen die Lernenden oft in schwierige Situationen. Eltern fühlen sich in der Erziehungsarbeit vermehrt hilflos oder gar überfordert. Oftmals resignieren sie und wenden sich dann an die Lehrpersonen oder die Schulleitung. Aus dieser Erkenntnis heraus hat sich die Notwendigkeit ergeben, hier eine professionelle Hilfe zur Verfügung stellen zu können. Neben der Erfüllung ihres Kernauftrages ist die Schule allein nicht in der Lage, den wachsenden Herausforderungen im sozialen Bereich hinreichend gerecht zu werden. Die Schulsozialarbeit entlastet die Lehrkräfte, die Schulleitungen und Schulbehörden und kann wesentlich zur Pflege eines guten Schulklimas beitragen; sie arbeitet mit allen Beteiligten zusammen und wirkt zudem präventiv. Sie ist ein leicht zugängliches, freiwilliges und vertrauliches Hilfsangebot.
Verhaltensauffällige Kinder machen sich nicht erst in der Oberstufe bemerkbar
Im Alltag zeigt es sich sehr oft, dass Auffälligkeiten bereits in der Primarstufe sichtbar sind. Die SSA erfasst solche Probleme frühzeitig und entwickelt dann weiterführende Lösungswege. Darum sind gerade hier eine Früherfassung und eine gute Prävention von grosser Bedeutung.
Unterstützung für Schüler, Eltern und Lehrpersonen
Das Beratungsangebot ist niederschwellig und damit für Kinder und Jugendliche leicht zugänglich. Die Beratungen finden an einem gut erreichbaren Ort im Schulareal statt. Die SSA bietet eine fundierte Beratung und Begleitung an und richtet sich an die vier Ebenen „Kinder und Jugendliche", „Schulleitung und Lehrpersonen", „Schulhauskultur" und „das Umfeld, die Familie".
Einladung zur Informationsveranstaltung
Gerne laden wir die interessierte Bevölkerung zu einer öffentlichen Orientierungs-versammlung auf Donnerstag, den 29. März um 19.30 Uhr in den Gemeindesaal Staffelbach ein.
Mitglieder der Arbeitsgruppe SSA
Madeleine Hochuli, Schulpflegepräsidentin Kiga und Primarschule Reitnau
Jonathan Müller, Schulleiter Primarschule Staffelbach und KOOS